Geschichte

Der Ursprung

Die Idee und der Ursprung für die „Offenen Gärten“ oder auch „Offene Gartenpforte“ geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Dort wurde im Andenken an Königin Alexandra der „National Gardens Scheme Charitable Trust“ errichtet. Die 1925 verstorbene Gemahlin von König Edward VII. hatte sich zu Lebzeiten für Kranke und Arme engagiert.

 

Ziel der gegründeten Aktion war es, attraktive Privatgärten an besonderen Tagen für Besucher zu öffnen und die eingenommenen Eintrittsgelder einem Hilfsfonds für die Krankenpflege zukommen zu lassen. Auf diese Weise sollte das Schöne eines erlebnisreichen Gartenbesuches mit dem Nützlichen einer Wohltätigkeitsveranstaltung verbunden werden.

Die Verbreitung

Diese Idee wurde in anderen Ländern wie Australien, den USA, den Niederlanden und Belgien aufgegriffen. Die Eintrittsgelder kommen einem guten Zweck zugute.

 

In Deutschland waren es zu Beginn der 1990er Jahre zunächst norddeutsche Städte, welche die Idee der „Offenen Gartenpforte“ aufgriffen. Mittlerweile finden jedoch überall in der Bundesrepublik lokal oder regional organisierte Aktionen statt. Anders als in den übrigen genannten Ländern ist der Eintritt in die Gärten jedoch frei. Es werden teilweise Spenden erbeten und von den Gartenbesitzern Wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken übergeben.

2017/2018 Der Beginn als Teil unserer Region

Die Themen Garten, Austausch, Kultur und Gemeinsamkeit haben an Aktualität nicht eingebüßt. Im Gegenteil. Sie nehmen an Bedeutung zu.

 

Die Idee zu „Offene Gärten Elbe-Elster-Land“ entstand aus der eigenen Teilnahme an der Offenen Gartenpforte in zwei Jahren im Rheinland. Bis auf einige vereinzelte sehr lokale Aktionen und die räumlich entfernte Aktion der Lausitzgärten, mit einigen Teilnehmern im Elbe-Elster-Land, gab es hier keine eigenständige regionale Aktion. Kurzerhand organisierte David Falkenberg diese Aktion für 2018 erstmalig im gesamten Elbe-Elster-Land. Im Dezember 2017 startete er über die selbst gestaltete Internetpräsenz und Facebook den Aufruf zur Anmeldung.

 

Diesem ersten Aufruf folgten sieben Gartenfreunde. Auch die Presse wurde auf die junge Initiative aufmerksam und berichtete über die Idee und den Verlauf bis zum ersten Wochenende. Die ersten Wochenenden im Mai und August 2018 waren ein voller Erfolg. Teilnehmer und Besucher freuten sich über die Möglichkeit zum Besuch und gegenseitigen Austausch.

2019 – Die zweite Runde

Bestärkt vom ersten Anlauf startete Anfang November 2018 der zweite Aufruf.

 

Diesmal fanden sich insgesamt 12 Gartenfreunde und ein Verein zusammen.  Die Presse berichtete erneut über den gesamten Zeitraum von der Anmeldung bis zum letzten Wochenende. Die Resonanz war bestätigend. Viele besuchten die Gärten aus dem Vorjahr wieder, um zu sehen was es Neues gibt oder einfach nur um liebgewonnene Bekanntschaften zu pflegen.

Die bereits teilnehmenden Gärten und ich freuen sich über jeden Teilnehmer, der diese Idee unterstützt und sein ganz persönliches Gartenparadies für ein paar Stunden mit interessierten Gästen teilen möchte.