Geschichte

Der Ursprung

Die Idee und der Ursprung für die „Offenen Gärten“ oder auch „Offene Gartenpforte“ geht auf eine Initiative in England aus dem Jahr 1927 zurück. Dort wurde im Andenken an Königin Alexandra der „National Gardens Scheme Charitable Trust“ errichtet. Die 1925 verstorbene Gemahlin von König Edward VII. hatte sich zu Lebzeiten für Kranke und Arme engagiert.

 

Ziel der gegründeten Aktion war es, attraktive Privatgärten an besonderen Tagen für Besucher zu öffnen und die eingenommenen Eintrittsgelder einem Hilfsfonds für die Krankenpflege zukommen zu lassen. Auf diese Weise sollte das Schöne eines erlebnisreichen Gartenbesuches mit dem Nützlichen einer Wohltätigkeitsveranstaltung verbunden werden.

Die Verbreitung

Diese Idee wurde in anderen Ländern wie Australien, den USA, den Niederlanden und Belgien aufgegriffen. Die Eintrittsgelder kommen einem guten Zweck zugute.

 

In Deutschland waren es zu Beginn der 1990er Jahre zunächst norddeutsche Städte, welche die Idee der „Offenen Gartenpforte“ aufgriffen. Mittlerweile finden jedoch überall in der Bundesrepublik lokal oder regional organisierte Aktionen statt. Anders als in den übrigen genannten Ländern ist der Eintritt in die Gärten jedoch frei. Es werden teilweise Spenden erbeten und von den Gartenbesitzern Wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken übergeben.

Teil unserer Region

Die Themen Garten, Austausch, Kultur und Gemeinsamkeit haben an Aktualität nicht eingebüßt. Im Gegenteil. Um dieses im Elbe-Elster-Land zu fördern und mit der Idee der „Offenen Gärten“ die Kulturvielfalt um eine Garten und vor allem zwischenmenschlichen Aktion zu bereichern habe ich beschlossen die „Offenen Gärten Elbe-Elster-Land ins Leben zu rufen.

 

 

Ich freue mich über jeden Teilnehmer, der diese Idee unterstützt und sein ganz persönliches Gartenparadies für ein paar Stunden mit interessierten Gästen teilen möchte.